| Sehenswürdigkeiten |
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Leuchtturm in Savudrija
Der älteste Leuchtturm an der Adria, erbaut im Jahr 1818, mit einer Höhe von 36 m. Seine Licht kann man aus einer Entfernung von 32 km sehen. Mit dem Bau des Leuchtturms ist die Liebesgeschichte des Grafen Metternich verbunden, der sich, obwohl verheiratet, in eine hiesige junge Frau verliebte und zu ihren Ehren den Leuchtturm errichten ließ. Die junge Frau starb leider an Lungenentzündung einige Tage bevor der Leuchtturm fertig gestellt wurde.
Landzunge Sipar
Zwischen Savudrija und Umag (genauer gesagt zwischen der Siedlung Zambratija und der Landzunge Katoro) während der Ebbe erhebt sich im Meer eine kleine 200 m lange und 50 breite Halbinsel und ein Steinhaufen: das ist alles was vom römischen Kastell Sipar aus dem 5. Jh. übrig geblieben ist. Schon zur römischen Zeit befand sich hier die Stadt Siparis, wovon die Fundstelle mit Fundamenten von Villen und Häusern, Mosaiken, Marmor, Keramik, Urnen und Münzen aus den Zeiten der Kaiser Konstantins und Valerius zeugen. Sipar wurde von Neretvanischen Piraten mit dem Ban Domagoj an der Spitze im Jahr 876 vollständig geplündert und hat danach nie wieder ihre frühere Bedeutung erlangt.
Villa Tiola
Auf der Landzunge Katoro befand sich eine große römische Villa, die im Jahr 1875 entdeckt wurde. Die luxuriöse Villa hatte Thermen, Wasserzisterne, Räume mit Bodenmosaiken und Fresken an den Wänden. Im Meer lassen sich die Überreste eines 30 m langen und 6 m breiten Mole erkennen, sowie die Überreste einer großen Konstruktion, höchstwahrscheinlich Schwimmbads einer römischen Villa. Ein echtes Paradies für Taucher!
Altstadt Umag
Während der stürmischen Geschichte Umags sind die Gebäuden aus der Spätantike und dem frühen Mittelalter vollständig zerstört worden, und der heutige historische Kern der Stadt hat die urbanistische Struktur des späten Mittelalters beerbt. Es gibt zahlreiche historische Denkmälern aus diesen Zeiten: Reste der Festungsmauer, venezianische Villen und vor allem malerische enge Gassen. Das best erhaltene Objekt ist auch das älteste - der westlichste Stadtturm in dem das Museum der Stadt Umag mit einer wertvoller Sammlung archäologischer Funde aus der Lokalität der Stadt Umag unterbracht ist.
Kirche des hl. Peregrinus
Unweit von Umag, auf der Landzunge Rosazzo befindet sich die kleine, sehr alte Kirche des hl. Peregrinus. Sie wurde von den Einwohnern von Umag errichtet, um den Ort zu bezeichnen, an dem dieser Märtyrer am 23. Mai 303 in der Regierungszeit Kaiser Diokletians Diokletian seinen Märtyrertod erlitt. Das Kirchlein wird noch im Jahr 1106 erwähnt.
Die Stadtmauer von Motovun
Die Stadtmauer um das mittelalterliche Städtchen Motovun, gelegen an der Spitze eines Hügels, stellt ein kulturhistorisches Denkmal Istriens von unschätzbarem Wert. Der gut erhaltene Stadtkern ist von impressiven Mauern umgeben, am inneren Stadtplatz treffen sich drei Straßen; unter dem Hauptplatz befinden sich die Stadtzisterne und die Pfarrkirche des hl. Stephan mit wertvollem Inventar.
Paziner Grotte
Genau im Herzen Istriens befindet sich das Karstphänomen die Paziner Grotte, wo der Fluss Pazinčica seinen oberirdischen Lauf beendet, und unterirdisch nach Süden weiter fließt. Seit uralten Zeiten weltbekannt, diente sie dem Schriftsteller Jules Verne als Inspiration für manche seiner berühmten Werke.
Hum – die kleinste Stadt der Welt
Nach dem Guinness Buch der Rekorde ist Hum mit seinen 23 Einwohnern die kleinste Stadt der Welt. Hum liegt im Zentrum Istriens und ist auch für die Allee der Glagoliten bekannt – ein Denkmal an die älteste slawische glagolitische Schrift "Glagoliza", das sich zwischen den Ortschaften Roč und Hum erstreckt.
Grotte Baredine
Die Grotte Baredine ist zur Zeit das einzige touristisch erschlossene geomorphologische Naturdenkmal in Istrien. Die 132 m tiefe Grotte mit 5 Hallen und einem tiefen See ist reich an Stalaktiten und Stalagmiten von ungewöhnlichen Formen. Interessant ist auch die Unterwasser-Tierwelt, wo neben dem Grottenolm auch winzige durchsichtige Krebse und Insekten zu finden sind.
Limfjord
Geschützte Landschaft und ein besonderes Reservat im Meer, das nach der Überschwemmung des Canontals des Kalksteinkarstes entstanden ist. Es handelt sich um ein geomorphologisches Phänomen mit waldbewachsenen Canonfelsen, die sich bis zu 150 Meter über dem Meeresspiegel erheben. Mit seinem engen, aber 11 km langem Einschnitt in das Festland ist das eine der schönsten Landschaften Istriens. Im Gebiet des Limfjords befindet sich die Höhle des Romualdo - eine paläolithische Fundstelle und ein interessantes speläologisches Objekt mit Höhlenattraktionen.
Dvigrad
Auf einem Hügel in unmittelbarer Nähe des Limfjords befinden sich die Überreste des mittelalterliches Dvigrads. Die Stadt ist ziemlich gut erhalten, weil sie in den Kriegen, die Istrien zerstörten, nicht verwüstet sondern einfach von den Einwohnern verlassen war. Noch immer ist das Stadttor da, zwei Ringe von Stadtmauern; bewahrt sind ein paar Verteidigungstürme und der grossere Teil von etwa 200 Häuser.
Bale - Fundstelle von Dinosaurier-Überresten
Im Jahr 1992 wurden auf dem Meeresgrund bei Bale Überreste von Dinosaurierknochen gefunden, die ersten und einzigsten entdeckten Skelett-Teile von Dinosauriern im gesamten Mittelmeergebiet. Die entdeckten Knochen weisen auf die Existenz von mindestens zehn Dinosaurierarten hin. EinTeil der Funde ist im Rahthaus von Bale ausgestellt.
Arena von Pula
Die Arena von Pula, das römische Amphitheater, befindet sich im Zentrum von Pula. Noch im 1 Jh. v.Chr. erbaut, erhielt sie ihre heutige Form im 1 Jh., als sie 20.000 Zuschauer fassen konnte. Die Arena wurde als Schauplatz der Gladiatoren-Kämpfe erbaut, die in ihr bis zum 5. Jh. ausgetragen wurden.
Euphrasius Basilika - Teil der UNESCO-Weltkulturerbe
In der Stadt Poreč, unweit von Umag befindet sich eine der schönsten frühbyzantinischen Kirchen in Europa, die Euphrasius Basilika, genannt nach dem ersten Bischoff von Poreč der im 6. Jh. die prachtvolle Dreischiff-Basilika an Stelle einer älteren Kirche erbauen ließ. Besonders interessant sind die prachtvollen Mosaiken in der Apside und Marmortafeln mit Inkrustationen und Intarsien aus Perlmutter und bunten Steinen.
Inseln Brijuni - Nationalpark
Der Nationalpark Brijuni ist, neben seiner Naturschönheiten, gegliederter Küste und dem Reichtum der Tier- und Pflanzenwelt, interessant auch für seine geologisch-paläontologischen und archäologischen Lokalitäten und interessante Ausstellungen. Der Kreidepark mit Dinosaurier-Fußabdrücken, das Castrum und die Überreste der römischen Villen, die archäologische und naturwissenschaftliche Sammlung, die Ausstellung „Josip Broz Tito auf Brijuni-Inseln“, Mausoleum der Familie Kupelwieser ... sind nur einige von Sehenswürdigkeiten, die Sie nicht verpassen sollten. Während ihres Ausflugs werden Sie von zahlreichen zahmen Vogelarten, Hirschen und Mufflons und anderem Hochwild begleitet... Zu den Inseln kommt man mit dem Schiff, das täglich mehrmals aus dem nahegelegenen Fazana abfährt.
Naturpark Učka
In nur wenigen Stunden führen zahlreiche Bergsteigerpfade von der malerischen Architektur der mediterranen Städtchen über die waldbewachsene Hänge des Gebirgsmassivs Učka bis zu seinem höchsten Gipfel Vojak auf der Höhe von 1401 m. Vom Aussichtspunkt bietet sich ein 360˚ atemberaubender Ausblick nach Istrischer Halbinsel, Insel der Nordadria, Bergmassive von Gorski Kotar, Venedig, italienische Alpen...
Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt und hl. Peregrinus
Neben dem Hauptaltar mit dem Gemälde Maria Himmelfahrt und den Marmorstatuen der Schutzpatrone hl. Peregrinus und hl. Nicefor befinden sich in der Kirche noch sechs barocken Seitenaltäre. Besonders interessant ist das venezianische Holztriptychon aus 15. Jh., das über dem Altar der alten Kirche stand. Der 40 m hohe venezianische Leuchtturm aus 15. Jh. wurde im Jahr 1691 restauriert.